Siegreiches Seepferdchen von Dortmund: Orihime 

Wer reitet am Sonntag durch Sturm und Wind? Es sind Bauyrzhan und Orihime ganz geschwind…
Die Bedingungen am heutigen Renntag in Wambel glichen denen vom Duner Wattrennen. Das Geläuf war von Regenfällen förmlich unter Wasser gesetzt. Die Bodenangabe der Sandbahn lautete: langsam. Sehr gut kam im einleitenden Rennen für 3jährige Sieglose die Canford Cliffs-Stute Orihime auf der 1.800-Meter-Distanz zurecht. Nach zwei eher unglücklichen Starts in Deutschland erzielte die Stute der Familie Ulrike und Heiner Alck unter Jockey B. Murzabayev ihren verdienten ersten Sieg.

Nach einem guten Start legte sich das Pärchen an die Außenseite und ging in guter Haltung, und ohne viel Sand abzubekommen, in die Zielgerade. Für das Auge machte Orihime einen sehr guten Eindruck und dieser wurde am Ende mit einem leichten 4-Längen-Sieg bestätigt. Sir Chancealot (Frau St.Sofsky) machte seine Sache auch wieder sehr ordentlich und wird nicht mehr lange sieglos bleiben.

Das Team vom Rennstall Recke hat während der Abwesenheit des Trainers in St. Moritz seine Sache sehr ordentlich gemacht. So war am letzten Wochenende das Deutschlanddebut von Deebee (Rennstall Recke GmbH) sehr vielversprechend. Er schenkte Bolt Phantom, der schon im Agl.I platziert unterwegs war, den Sieg nicht und griff unter S. Vogt immer wieder an. Weit vor dem Rest belegte er einen guten zweiten Platz.
(23.02.2020)